Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 39/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 39/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Tackling contrails could avoid 10 years of aviation-related climate warming - new research

Contrails, the white lines left by planes, contribute to global warming at asimilar level to aviation’s CO₂ emissions, despite being produced by only a small share of flights. A new report by Klima Consulting, commissioned by T&E and authored by former IPCC scientist Olivier Boucher, finds that preventing their formation could delay aviation-related global warming by ten years. Aviation's contribution to global warming could reach 0.08°C in 2050 rather than in 2040. Starting in 2030, halving contrail warming could prevent around 0.025°C of warming by 2050 and 0.049°C by 2070. In other words, implementing contrail avoidance would free up 3–5 percentage points of the global 2025–2050 temperature budget in a 2°C pathway, which would otherwise be consumed by aviation. 
If aviation’s growth continues unchecked, global aviation energy consumption could more than double by 2050 compared to 2019. At current traffic levels, halving global contrail warming could avoid between 67 and 225 MtCO₂e per year, measured over a 100-year period. This is equivalent to between 7% and 23% of global aviation CO₂ emissions in 2025, or the annual emissions of between 15 million and 50 million petrol-powered passenger vehicles. Tackling them by rerouting or rescheduling flights is one of the most cost-effective ways to reduce aviation’s climate impact. In 2019, only 3% of flights caused 80% of the contrail warming, with a large fraction of the most impactful flights occurring at night and during the winter. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: European Federation for Transport and Environment AISBL, 22.09.2026

Pressemitteilung: Autonomes Fahren: ÖPNV-Branche entwickelt übergreifende Plattform MILA.mobility

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert deutschlandweit größte Kooperation mit 30 Partnern aus Verkehrsunternehmen, Industrie, Wissenschaft und Verbänden 
Mit dem offiziellen Projektauftakt in Berlin ist MILA.mobility heute in die gemeinsame Entwicklungsphase gestartet. Das bundesweite Forschungs- und Entwicklungsprojekt schafft eine offene, herstellerneutrale Plattform, die autonome Fahrzeuge mit bestehenden Leitstellen-, Dispositions-, Buchungs- und Infrastruktursystemen im öffentlichen Verkehr verbinden soll. Ziel ist es, autonome Mobilitätsangebote aus bisher abgeschlossenen Einzellösungen herauszuführen und für den breiten Einsatz im öffentlichen Verkehr nutzbar zu machen. „Deutschland will Leitmarkt für autonomes Fahren werden. Der Anspruch der deutschen ÖPNV-Branche ist es, zentraler Bestandteil dieses Leitmarkts zu sein. Dazu benötigen wir gemeinsame Standards und Lösungen, die durch möglichst alle Partner effizient genutzt und wirtschaftlich umgesetzt werden können. MILA ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. Die Übernahme der Konsortialführung für dieses Projekt ist für uns Anerkennung und Verantwortung zugleich. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Erfahrungen und Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zusammenführen und für die gesamte Branche nutzbar machen“, sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe, die als Konsortialführer des Branchenprojekts fungieren. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV), 21.09.2026

Pressemitteilung: Neue Studie zeigt, wo in Europa der Ladebedarf für Elektro-Lkw entstehen wird

Ein neuer Bericht des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeichnet ein detailliertes Bild davon, wo und wann bis 2045 in Europa Ladebedarf für batterieelektrische Lkw entstehen könnte. Mithilfe des neu entwickelten VESUVIO-Modells zeigen die Forschenden, dass der Ladebedarf in den kommenden Jahrzehnten stark wachsen, sich auf eine begrenzte Zahl von Standorten konzentrieren und zwischen den Ländern deutlich unterscheiden wird. 
Die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge gewinnt in Europa an Dynamik. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Netzkapazitäten hält damit jedoch bislang nicht Schritt. Der neue Bericht »Spatiotemporal Analysis of Electric Truck Charging Demand in Europe« liefert in diesem Kontext detaillierte Analysen zur räumlichen Verteilung des Ladebedarfs batterieelektrischer Lkw in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Großbritannien, Norwegen und in der Schweiz. Berücksichtigt wird dabei sowohl das Depot-Laden als auch das öffentliche Laden unterwegs. Der Bedarf wird auf einem Raster mit einer räumlichen Auflösung von rund 17 mal 20 Kilometern und in 15-Minuten-Intervallen über den Zeitraum von einer Woche modelliert. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, 24.09.2026

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Stand: 27.09.2026 / DF