Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 45/2026

Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 45/2026. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.


Pressemitteilung: Damit Früchte beim Transport nicht ins Schwitzen kommen - Digitale Zwillinge für Kühltransporter

Obwohl Früchte in gekühlten Lastwagen transportiert werden, variiert die Temperatur oft innerhalb der Ladung. Ungenügend vorgekühlte Paletten, ungeeignete Verpackungen oder ungünstige Stapelung begünstigen Wärmenester. Empa-Forschende haben einen digitalen Zwilling eines Kühltransporters entwickelt, um Transporte zu optimieren und die Haltbarkeit der Lebensmittel besser einzuschätzen. 
Damit Früchte nach der Ernte frisch bleiben, müssen sie auch während des Transports gleichmässig gekühlt werden. Das ist in der Praxis jedoch gar nicht so einfach, denn ein voll beladener Kühltransporter ist ein komplexes System: Kühle Luft muss zwischen dicht gestapelten Kartons und Paletten zirkulieren. Wie gut dies gelingt, hängt von der Strömungsgeschwindigkeit, der Verpackung und der Anordnung der Paletten ab. Häufig wird die Temperatur aber nur mit einem einzigen Sensor überwacht. Dieser zeichnet zwar eine Temperaturkurve über die gesamte Fahrt auf, misst aber nur an seinem Standort. Empa-Forschende wollen deshalb mit einem virtuellen Kühltransporter potenzielle Wärmenester und deren Einfluss auf die Lebensmittel sichtbar machen. «Unser digitaler Zwilling simuliert die Luftzirkulation und die Wärmeübertragung im gesamten Laderaum. So können wir abschätzen, welche Temperaturen an den verschiedenen Stellen der Ladung herrschen», sagt Empa-Forscherin Elisabeth Tobler. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, 03.11.2026

Pressemitteilung: Fujitsu, Home Appliance Supply Chain Council, Distribution Economics Institute of Japan, and SoftBank Robotics launch pilot project to standardize packaging damage assessment and reduce product returns using AI

The Home Appliance Supply Chain Council, the Distribution Economics Institute of Japan, Fujitsu Limited (Fujitsu), and SoftBank Robotics Corp. (SoftBank Robotics) today announced the commencement of a joint pilot project on November 2, 2026. This initiative aims to clarify and standardize criteria for determining packaging damage across the home appliance industry and utilize AI to assess such damage, thereby reducing unnecessary product returns during delivery. 
This project is conducted by the Council for Sustainable Home Appliance Logistics (comprised of the Home Appliance Supply Chain Council and the Distribution Economics Institute of Japan) and has been adopted as part of the Ministry of Land, Infrastructure, Transport and Tourism’s initiative, “Subsidy for Promoting Behavioral Change in Shippers and Logistics Operators Using Digital Technology.” The pilot will clarify and standardize criteria for determining whether home appliances need to be returned during delivery from manufacturers to mass retailers when their packaging is damaged. The partners will develop and validate a mechanism that uses Fujitsu Kozuchi’s Amalgamation AI for Vision and SoftBank Robotics’ AI solution to assess damage based on standardized criteria. The initiative aims to reduce unnecessary returns, improve logistics efficiency across the supply chain, and reduce environmental impact. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Fujitsu Limited, 02.11.2026

Pressemitteilung: Gefährliche Konfliktsituationen an Salzburger Kreuzung präzise erkennen

Salzburg Research erprobt in der Stadt Salzburg an der Kreuzung Guggenmoosstraße und Ignaz-Harrer-Straße, wie Radfahrende, zu Fuß Gehende und E-Scooter-Fahrende mithilfe kooperativer Verkehrstechnologien vor drohenden Konflikten gewarnt werden können. Dafür erfasst Sensorik die Bewegungen der Verkehrsteilnehmenden an der Kreuzung. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage, wie kritische Situationen zuverlässig erkannt und verletzliche Verkehrsteilnehmende rechtzeitig gewarnt werden können. 
Gleichzeitiges Grün und eingeschränkte Sicht 
Die ausgewählte Kreuzung ist aus Forschungssicht besonders relevant. Fahrzeuge, die von der Guggenmoosstraße links abbiegen, kreuzen die Radfahrerüberfahrt und den Schutzweg über die Ignaz-Harrer-Straße. Die abbiegenden Fahrzeuge sowie Radfahrende, E-Scooter-Fahrende und zu Fuß Gehende haben dabei gleichzeitig Grün. Zusätzlich sind die Sichtbeziehungen teilweise eingeschränkt. Radfahrende, die vom Radweg entlang der Glan auf die Kreuzung zufahren, werden für andere Verkehrsteilnehmende erst spät sichtbar. Auch Radfahrende selbst können den querenden Gehweg und die Radfahrerüberfahrt erst spät vollständig einsehen. Nun werden potenziell kritische Begegnungen zwischen Kraftfahrzeugen und ungeschützten Verkehrsteilnehmenden unter realen Bedingungen systematisch untersucht. (.… → zur Pressemitteilung)
Quelle: Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H., 05.11.2026

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Stand: 08.11.2026 / DF