Explortal-Logistics - Newsletter: Aktuelles aus Forschung & Transfer – KW 47/2025
Der “EL-Newsletter Forschung & Transfer” ist eine wöchentlich redaktionell zusammengestellte Auswahl von Pressemitteilungen aus den Fachgebieten Logistik, Verkehr, Supply Chain Management und Mobilität. Die vorliegende Ausgabe umfasst Auszüge von ausgewählten Mitteilungen aus der KW 47/2025. Zum Lesen der vollständigen Mitteilung klicken Sie bitte auf den jeweils angegebenen Link.
Blog: Im Maschinenraum der Modellierung
Ist der Verkehrssektor auf dem richtigen Weg? Erreicht er seine Klimaziele? Und welche Maßnahmen können dazu beitragen, die Emissionen zu senken? Wer Antworten auf diese Fragen will, geht am Öko-Institut am besten auf direktem Weg zu Wolf Görz. Denn der Wissenschaftler aus dem Bereich Ressourcen & Mobilität kann verlässliche Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben – mit Hilfe des Modells „Transport Emissions and Policy Scenarios“ (TEMPS).
Modellierung – warum braucht es sie?
„Gerade für die Politik ist es wichtig, bei der Etablierung von neuen Maßnahmen zu wissen, wie sich diese auf den Energiebedarf und die Treibhausgasemissionen auswirken. Ob sie also sinnvoll und wirksam sind oder nicht. Ob sie genug erreichen oder hinter den Erwartungen zurückbleiben“, sagt Görz. Mit dem Modell TEMPS kann er quantifizieren, wie sich Energiebedarf und Emissionen in unterschiedlichen Szenarien entwickeln. „Außerdem können wir zum Beispiel prognostizieren, wie sich Fahrzeugbestand und Verkehrsnachfrage verändern.“ Solche Auswertungen werden unter anderem für den Projektionsbericht der Bundesregierung genutzt. „Es gibt am Institut unterschiedliche Modelle, etwa auch im Bereich Energie & Klimaschutz, die für den Projektionsbericht gekoppelt werden. Eine sehr komplexe Aufgabe.“
Daten – welche braucht es? (.... → zum Blogbeitrag)
Quelle: Öko-Institut e.V., 20.11.2025
Pressemitteilung: Automatisiertes Gepäck-Handling
Neues Projekt mit regionalen Unternehmen geht am Innovationsflughafen PAD an den Start
Ein neues Projekt mit regionalen Akteuren ist am Innovationsflughafen PAD an den Start gegangen. Im Blickpunkt steht dabei ein automatisiertes Gepäck-Handling, das zukünftig an Flughäfen zum Einsatz kommen soll. Der Fokus liegt auf der Digitalisierung von bislang ausschließlich manuell durchgeführten Prozessen bei der Be- und Entladung von Gepäckstücken. Neben dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM (Fraunhofer IEM, Paderborn) wirken die insensiv GmbH (Bielefeld), die Ulrich Rotte Anlagenbau und Fördertechnik GmbH (Salzkotten) und die verlinked GmbH (Paderborn) an dem Projekt mit.
Zu den offensichtlichsten Problemen an Flughäfen zählt die Handhabung von Gepäckstücken. In der Regel geben die Passagiere ihre Koffer vor dem Abflug am Check-in-Schalter ab, die über Transportbänder bis zur Verladestelle im Vorfeld-Bereich vollautomatisch weitergeleitet werden. Die Gepäckstücke werden dabei unter anderem auf verbotene Substanzen, Größe und Gewicht kontrolliert sowie im System registriert. Ab der Verladung im Vorfeld findet allerdings in nahezu allen regionalen und internationalen Flughäfen eine manuelle Handhabung der Gepäckstücke statt.
Dieser Prozess umfasst nicht nur die fortwährende manuelle Identifizierung und Zuordnung von Gepäckstücken zu den entsprechenden Transportboxen oder Flügen, sondern erstreckt sich vor allem auf den zeitaufwändigen und kraftintensiven Prozess des manuellen Be- und Entladens in das Flugzeug. Nicht selten müssen die Mitarbeitenden dabei zwischen 1.000 und 2.000 kg innerhalb einer Stunde, im ungünstigsten Fall bis zu 16 Tonnen pro Schicht bewegen. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, 18.11.2025
Pressemitteilung: Mit den Digitalen Zwillingen gegen den Fachkräftemangel
Zugbetreiberin National Express setzt neue Maßstäbe in der Ausbildung von Lokführer*innen
Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen der Bahnbranche – doch die National Express Rail GmbH begegnet ihm mit einem hohen Maß an Kreativität. Jüngstes Beispiel: der „Digitale Zwilling“. Dieses in Deutschland bislang einzigartige Trainingsinstrument für Triebfahrzeugführerinnen und -führer ermöglicht realistische, interaktive Schulungen – ohne dass sich die Mitarbeitenden am Fahrzeug befinden müssen.
Die Idee dafür hatte Daniel Jentz, Schulungsentwickler bei National Express, im März 2023. Sein Ziel: die Ausbildung praxisnäher, flexibler und motivierender gestalten. Gemeinsam mit dem Innovationszentrum für Bahntechnik und Mobilität (IZBTM) entstanden daraufhin fotorealistische 3D-Modelle der beiden bei National Express eingesetzten Fahrzeugbaureihen: vom „Hamsterbacken“-Triebzug der Baureihe 442 des Herstellers Bombardier bis zu den für die RRX-Linien eingesetzten Siemens Desiro HC Fahrzeugen. Bereits Ende 2024 konnte der Digitale Zwilling in den Fortbildungsunterricht integriert werden.
Trainieren, was in der Realität kaum möglich ist. (.... → zur Pressemitteilung)
Quelle: National Express Rail GmbH, 18.11.2025
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Stand: 23.11.2025 / DF