Abkürzungsverzeichnis für Logistiker
Abkürzungen aus den Bereichen Logistik, Supply Chain Management (SCM), Mobilität und Verkehr. Die Beiträge werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstellt, geprüft und aktualisiert. Sie zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit, fachliche Tiefe sowie Zitierfähigkeit aus.
Übersicht der Abkürzungen beginnend mit: F
F&D - f. - f.a.c - FAA - FAA - FAB - FAC - FAF - FAK - FAL - FALEX - FAQ - FAQ - FB - FBLL - FCA - FCL - Fco. - FCSR&CC - FEFC - FEFO - FEPORT - FETTCSA - FEZ - FF - FFS - FFZ - fga - FI - fias - FIATA - FIATA FBL - fib - fic - FIFO - fih - FILO - FIO - FIOS - firavv - FIS - FIS - FIW - FKW - FlaggRG - FLM - FlRV - FLT - FMCG - FMS - FMS-Interface - FOA - FP - FR - FRT - FSC - FSP - ft.ppd - FTZ - FWC - fwdr.
Abkürzungen beginnend mit: F
F&D |
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|---|---|
| deutsch: | Fracht- und Liegezeiten |
| englisch: | Freight and Demurrage |
| Bedeutung: | Freight and Demurrage (F & D | dt. Fracht- und Liegezeiten) im Schifffahrtswesen bezieht sich auf die Kosten, die mit dem Transport von Gütern sowie auf Strafen für Verzögerungen bei der Beladung oder Entladung eines Schiffes verbunden sind. Der Begriff umfasst sowohl die Frachtkosten, die für die Beförderung der Waren anfallen, als auch die Demurrage-Gebühren, die erhoben werden, wenn ein Charterer das Schiff länger als vertraglich vereinbart für den Lade- oder Entladevorgang beansprucht. Demurrage stellt eine Form von Schadensersatz dar, die der Charterer an den Schiffseigner zahlen muss, wenn die vereinbarte Ladezeit überschritten wird. |
| Schlagwörter: | Gebühren, Liegezeit, Schifffahrt, Hafen |
f. |
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|---|---|
| deutsch: | folgende (Seite) |
| englisch: | (the) following (page) |
| Bedeutung: | Die Abkürzung folgende (Seite) (f. | en. (the) following (page)) wird genutzt, um auf die nächste Seite, das darauffolgende Jahr oder den nächsten Paragraphen zu verweisen. Ursprünglich stammt sie aus dem Lateinischen und ist heute fester Bestandteil wissenschaftlicher und juristischer Texte. Das Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1, einer international anerkannten Deutschprüfung. Diese wurde gemeinsam vom Goethe-Institut, der Universität Freiburg (Schweiz) und dem ÖSD entwickelt und wird weltweit unter den Namen Goethe-Zertifikat B1 bzw. ÖSD-Zertifikat B1 angeboten. |
| Schlagwörter: | Abkürzung, Rechtschreibung, Duden |
| Link: | https://www.goethe.de/pro/relaunch/prf/de/Goethe-Zertifikat_B1_Wortliste.pdf |
f.a.c |
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|---|---|
| deutsch: | so schnell wie möglich (Beladung oder Entladung) |
| englisch: | fast as can (Loading or Discharge) |
| Bedeutung: | Fast as can (f.a.c | dt. so schnell wie möglich (Beladung oder Entladung)) bezeichnet eine vertragliche Klausel, die darauf hinweist, dass die Ladung so schnell wie möglich entweder geladen oder entladen werden muss, je nach den Kapazitäten des Schiffes. Im Chartervertrag kann dieser Begriff sowohl die Verantwortung des Charterers betreffen, sicherzustellen, dass die Hafenanlagen das schnelle Laden oder Entladen der Fracht ermöglichen, als auch die Verantwortung des Schiffseigners, das schnelle Entladen oder Laden der Ware zu gewährleisten. |
| Schlagwörter: | Klausel, Entladung, Schiffskapazität, Chartervertrag, Hafenanlage, Seeverkehr |
FAA |
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|---|---|
| deutsch: | Förderanlagenabschluss |
| englisch: | Conveyor System Closure |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | Fördertechnik |
FAA |
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|---|---|
| deutsch: | US-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde |
| englisch: | Federal Aviation Administration |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | Behörde, Luftfahrt, USA |
| Link: | https://www.faa.gov/ |
FAB |
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|---|---|
| deutsch: | Luftfrachtbrief des Spediteurs |
| englisch: | Forwarder Air Waybill |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FAC |
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|---|---|
| deutsch: | so schnell wie möglich |
| englisch: | fast as can |
| Bedeutung: | Fast as can (FAC | dt. so schnell wie möglich) ist ein in Beförderungsverträgen, insbesondere in denen von Reedereien, verwendeter Begriff, der besagt, dass der Versender die Ladung so schnell bereitstellen muss, wie das Schiff laden kann, oder dass der Empfänger die Ladung so schnell entgegennehmen muss, wie das Schiff entladen kann. |
| Schlagwörter: | |
FAF |
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|---|---|
| deutsch: | Kraftstoffanpassungsfaktor |
| englisch: | Fuel Adjustment Factor |
| Bedeutung: | Fuel Adjustment Factor (FAF | dt. Kraftstoffanpassungsfaktor) ist ein Zuschlag auf Frachtpreise, der die Schwankungen der Kraftstoffkosten abdeckt. Da Kraftstoffpreise dynamisch und oft volatil sind, wird der FAF regelmäßig angepasst, um diese Änderungen widerzuspiegeln. Er basiert auf dem aktuellen Durchschnittspreis an Tankstellen, der aus täglich erfassten Daten berechnet wird. Der FAF ist länderspezifisch und wird in der Regel alle drei Monate überprüft, wobei er auf öffentlichen Indexwerten beruht, um die tatsächlichen Kraftstoffpreisänderungen so genau wie möglich abzubilden. Dieser Zuschlag gilt für alle Landtransporte, einschließlich Binnenschifffahrt, Eisenbahn und Lkw-Verkehr. |
| Schlagwörter: | Kraftstoff, Kraftstoffpreise, Indexwerte, Preisänderung |
FAK |
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|---|---|
| deutsch: | Güter aller Art |
| englisch: | Freight All Kinds |
| Bedeutung: | Freight All Kinds (FAK | dt. Güter aller Art) ist ein Preissystem, bei dem verschiedene Frachtarten zu einer einzigen Sendung kombiniert und mit einem einheitlichen Tarif berechnet werden. Es wird oft verwendet, um die Verwaltung von mehreren Frachtklassifikationen zu vereinfachen, insbesondere bei Sendungen mit unterschiedlichen Artikeln. FAK kann helfen, den Verwaltungsaufwand zu verringern, führt jedoch nicht immer zu niedrigeren Transportkosten, da die Tarife in einigen Fällen gestaffelt sind. |
| Schlagwörter: | Preissystem, Tarif, Transportkosten, Sendung |
FAL |
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|---|---|
| deutsch: | Ausschuss für Erleichterungen der IMO |
| englisch: | Facilitation Committee of the IMO |
| Bedeutung: | Das Facilitation Committee (FAL | de: Ausschuss für Erleichterungen im Seeverkehr) befasst sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Erleichterung des internationalen Seeverkehrs, einschließlich des Einlaufens, des Aufenthalts und des Auslaufens von Schiffen, Personen und Ladung aus den Häfen. Zudem befasst sich das FAL mit dem elektronischen Geschäftsverkehr, einschließlich des Konzepts des "Single Window Concepts". Ziel der Arbeit ist, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Regulierung und Erleichterung des internationalen Seehandels zu erreichen. In diesem Rahmen ist das FAL Committee der IMO auch zuständig für eine fortlaufende Änderung und Aktualisierung der FAL-Convention (dt.: FAL-Übereinkommens). |
| Schlagwörter: | Ausschuss, Erleiterungen, IMO, International Maritime Organisation |
| Link: | https://www.imo.org/en/OurWork/Facilitation/Pages/FALCommitee-default.aspx |
FALEX |
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|---|---|
| deutsch: | Fachlehrgänge Exportkontrolle Außenwirtschaftsrecht |
| englisch: | Specialised Courses in Export Control Foreign Trade Law |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
| Link: | https://www.falex.de/ |
FAQ |
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|---|---|
| deutsch: | Frei Kai |
| englisch: | Free Alongside Quay |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FAQ |
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|---|---|
| deutsch: | Häufig gestellte Fragen |
| englisch: | Frequently Asked Question |
| Bedeutung: | Eine Frequently Asked Question (FAQ | dt. Häufig gestellte Fragen) ist eine Sammlung häufig gestellter Fragen zu einem bestimmten Thema, zusammen mit den dazugehörigen Antworten. Solche Listen werden oft im Internet bereitgestellt, insbesondere auf Webseiten, um Nutzern schnell Informationen zu liefern und wiederholte Anfragen zu vermeiden. Ursprünglich entstanden sie in der Informationstechnologie und wurden später in vielen anderen Bereichen übernommen. FAQs können sowohl auf echten Nutzerfragen basieren als auch präventiv erstellt werden, um mögliche Unklarheiten im Voraus zu klären. |
| Schlagwörter: | Fragen, Webseite, Antworten, IT |
FB |
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|---|---|
| deutsch: | Frachtbrief |
| englisch: | Waybill |
| Bedeutung: | Der Frachtbrief (FB | en. Waybill) ist ein zentrales Dokument im Güterverkehr, das als Nachweis für den Abschluss eines Frachtvertrags zwischen dem Versender und dem Transportdienstleister dient. Es enthält wesentliche Informationen zur Lieferung, wie die beteiligten Parteien, den Bestimmungsort sowie Angaben zur Fracht selbst. Neben seiner Belegfunktion kann der Frachtbrief in bestimmten Fällen dem Absender ein Verfügungsrecht über die Ware einräumen. Je nach Transportart unterliegt der Frachtbrief unterschiedlichen internationalen Regelwerken. Im Straßenverkehr gilt das CMR-Übereinkommen, für Bahntransporte findet der Eisenbahnfrachtbrief (CIM) Anwendung. Im Luftfrachtbereich wird das Dokument gemäß den Vorgaben des Warschauer Abkommens und der IATA-Regelungen verwendet. |
| Schlagwörter: | Frachtvertrag, Transport, internationale Regelwerke, CMR, CIM, IATA |
FBLL |
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|---|---|
| deutsch: | Flurförderzeuge - Betrieb / Lager / Logistik |
| englisch: | Industrial trucks – Operations / Warehousing / Logistics |
| Bedeutung: | Das Magazin Flurförderzeuge / Betrieb / Lager enthält Informationen zu Flurförderzeugen, Betrieb, Lager und weiteren Bereichen der Logistik. |
| Schlagwörter: | Magazin, Flurförderzeuge, Betrieb, Lager, Logistik |
| Link: | https://www.in-fbll.de |
FCA |
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|---|---|
| deutsch: | frei Frachtführer |
| englisch: | Free Carrier |
| Bedeutung: | Free Carrier (FCA | dt. frei Frachtführer) bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an einem vorher vereinbarten Ort einem Frachtführer oder einer vom Käufer benannten Person übergibt. Dies kann am Firmensitz des Verkäufers oder an einem anderen festgelegten Übergabeort geschehen. Sobald die Ware übergeben wurde, geht das Risiko auf den Käufer über. FCA ist für alle Transportarten geeignet, egal ob per Lkw, Bahn, Schiff oder Flugzeug. Der Verkäufer ist für die Ausfuhrzollabfertigung verantwortlich, während der Käufer den weiteren Transport organisiert und die Kosten trägt. Es ist wichtig, den genauen Übergabeort klar zu definieren, um Missverständnisse zu vermeiden. |
| Schlagwörter: | Incoterms, Außenhandel, Gefahrenübergang, Kostenübergang, Lieferbedingung |
| Link: | https://www.iccgermany.de/standards-incoterms/incoterms-2020-in-der-uebersicht/ |
FCL |
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|---|---|
| deutsch: | Voll-Containerladung |
| englisch: | Full Container Load |
| Bedeutung: | "Full Container Load (FCL | dt. Voll-Containerladung) beschreibt einen Transport, bei dem der gesamte Container von einem einzigen Absender befüllt wird. Der Absender übernimmt die Beladung und der Container wird danach vollständig vom Transportunternehmen übernommen, häufig auch nach einer Zollverplombung. Der Empfänger trägt die Verantwortung für die Entladung am Zielort. Im Gegensatz zum Less than Container Load (LCL), bei dem mehrere Absender ihre Waren in einem Container teilen, handelt es sich bei einem FCL um einen kompletten Container, der nur von einer einzigen Sendung genutzt wird. Diese Versandmethode ist insbesondere für größere Mengen geeignet und wird über verschiedene Transportwege wie Schiff, Lkw, Zug oder Flugzeug genutzt. | "
| Schlagwörter: | Transport, Containertransport, Versandart, LCL, FCL |
Fco. |
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|---|---|
| deutsch: | Franko (frei) |
| englisch: | Franco (Free) |
| Bedeutung: | Franco (Free) (Fco. | dt. Franko (frei)) bezeichnet eine Lieferklausel, bei der der Verkäufer sämtliche Transportkosten bis zum Bestimmungsort trägt. Dies bedeutet, dass der Käufer keine zusätzlichen Versandkosten zu begleichen hat. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Italienischen „affrancare“, was so viel wie „freimachen“ oder „befreien“ bedeutet. In der Praxis wird häufig der Ausdruck „frei Haus“ verwendet, um das gleiche Konzept zu beschreiben. Diese Klausel ist besonders im Handel zwischen Unternehmen gängig, bei dem der Verkäufer für die gesamten Lieferkosten verantwortlich ist, bis die Ware beim Käufer angekommen ist. |
| Schlagwörter: | Lieferklausel, frei haus, Transportkosten, Versandkosten |
FCSR&CC |
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|---|---|
| deutsch: | frei von jedem Risiko bei gewaltsamer Wegnahme, Beschlagnahme, Aufständen und Revolution |
| englisch: | Free of Capture, Seizure, Riots and Civil Commotion |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FEFC |
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|---|---|
| deutsch: | Schifffahrtskonferenz |
| englisch: | Far Eastern Freight Conference |
| Bedeutung: | Die Far Eastern Freight Conference (FEFC | dt. Reedereikonferenz) war eine Kooperation von Reedereien und Schiffsvermittlern, die den Gütertransport auf festgelegten Routen zwischen Häfen in Europa sowie China und Japan organisierten. Gegründet im Jahr 1879 als China and Japan Conference, diente sie dazu, Überkapazitäten im Schiffsverkehr zu regulieren. Um den Mitgliedern Vorteile zu verschaffen, wurden Kunden, die ausschließlich Schiffe der Konferenz nutzten, mit verzögerten Rabatten belohnt. Zudem begrenzte die Organisation die Anzahl der Fahrten pro Mitglied, um das Angebot zu steuern. Trotz rechtlicher Auseinandersetzungen bestand die Konferenz über Jahrzehnte hinweg, bis veränderte Wettbewerbsregeln der Europäischen Union 2008 zu ihrer Auflösung führten. |
| Schlagwörter: | Kooperation, Seeschifffahrt, Reedereien |
FEFO |
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|---|---|
| deutsch: | zuerst ablaufende Güter werden zuerst ausgelagert |
| englisch: | First Expired - First Out |
| Bedeutung: | "First Expired - First Out (FEFO | dt. zuerst ablaufende Güter werden zuerst ausgelagert) ist eine Methode der Lagerhaltung, bei der Waren mit dem kürzesten Haltbarkeitsdatum vorrangig entnommen werden. Im Gegensatz zum FIFO-Verfahren, das sich nach dem Zeitpunkt der Einlagerung richtet, bestimmt bei FEFO das Verfallsdatum die Reihenfolge der Entnahme. Dieses Verfahren findet vor allem in Branchen Anwendung, in denen Produkte eine begrenzte Haltbarkeit haben, wie in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Durch die gezielte Nutzung von Waren mit dem nächstmöglichen Ablaufdatum lassen sich Verluste durch Verderb reduzieren. In Industriezweigen mit weniger verderblichen Materialien, wie der Metallverarbeitung, wird hingegen häufig das FIFO- oder LIFO-Prinzip bevorzugt, da diese Verfahren mit geringerem Aufwand verbunden sind. Für die bilanzielle Bewertung von Lagerbeständen ist FEFO nicht zulässig, da das Handelsgesetzbuch ausschließlich die Methoden FIFO und LIFO als anerkannte Verbrauchsfolgefiktionen erlaubt (HGB § 256). | "
| Schlagwörter: | Lagersysteme, Lagerhaltung, Verfallsdatum, verderbliche Güter |
FEPORT |
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|---|---|
| deutsch: | Verband der privaten Hafenbetreiber in Europa |
| englisch: | Federation of European Private Port Companies and Terminals |
| Bedeutung: | Die Federation of European Private Port Operators (FEPORT | dt. Verband der privaten Hafenbetreiber in Europa) ist eine Interessenvertretung privater Hafenbetreiber in der Europäischen Union und der Türkei. Sie setzt sich für die Belange von Terminalbetreibern und Unternehmen ein, die in europäischen Seehäfen tätig sind. FEPORT fördert den Dialog zwischen seinen Mitgliedern und politischen Entscheidungsträgern der EU, um ein günstiges Geschäftsumfeld zu schaffen. Zudem informiert die Organisation über europäische Hafenthemen, entwickelt gemeinsame Positionen zu politischen Fragen und dient als Ansprechpartner für EU-Institutionen. |
| Schlagwörter: | Europa, Hafenbetreiber, Organisation, Verband |
| Link: | https://www.feport.eu |
FETTCSA |
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|---|---|
| deutsch: | Schifffahrtskonferenz |
| englisch: | Far East Trade Tariff Charges and Surcharges Agreement |
| Bedeutung: | "Far East Trade Tariff Charges and Surcharges Agreement (FETTCSA) | dt. Abkommen über Frachttarife und Zuschläge im Fernosthandel) war eine frühere Vereinbarung zwischen verschiedenen Reedereien im Handel zwischen Europa und Asien. Ziel dieses Abkommens war es, eine einheitliche Preisstrategie für zusätzliche Frachttarife und Zuschläge festzulegen sowie Rabatte auf diese Gebühren zu verhindern. Die Europäische Kommission sah darin eine Einschränkung des Wettbewerbs und stellte fest, dass die beteiligten Unternehmen damit gegen die EU-Kartellvorschriften verstießen. Obwohl es sich nicht um eine direkte Preisabsprache handelte, wurde die Praxis als wettbewerbswidrig eingestuft, da sie den freien Markt beeinträchtigte. Die Vereinbarung wurde 1994 nach Ermittlungen der Kommission aufgehoben, und mehrere Reedereien, darunter Maersk Sealand, Hapag-Lloyd und P&O Nedlloyd, mussten Strafzahlungen leisten. FETTCSA betraf insbesondere Zusatzkosten zur regulären Seefracht, die einen erheblichen Anteil an den Transportausgaben ausmachten. Die Europäische Kommission argumentierte, dass solche Absprachen die Preisgestaltung verzerren und die Wahlfreiheit der Kunden einschränken. Folglich wurde die Vereinbarung als wettbewerbswidrig erklärt und ihre Fortführung untersagt. | "
| Schlagwörter: | Preisvereinbarung, Reeder, Wettbewerb, Asien, Europa |
FEZ |
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|---|---|
| deutsch: | Freie Exportzonen |
| englisch: | Free Export Zones |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FF |
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|---|---|
| deutsch: | Frachtführer |
| englisch: | Freight Forwarder |
| Bedeutung: | Ein Freight Forwarder (FF | dt. Frachtführer) ist ein gewerbliches Unternehmen oder eine Person, die sich im Rahmen eines Frachtvertrags (§ 407 HGB) verpflichtet, Güter zu befördern und sie an den Empfänger zu übergeben. Der Transport kann auf Straßen, Schienen, Binnengewässern oder mit Luftfahrzeugen erfolgen. Die Tätigkeit des Frachtführers unterliegt den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB), insbesondere den §§ 407–452d HGB, die Rechte und Pflichten regeln. Dazu gehören die Obhutshaftung (§ 425 HGB) für Schäden oder Verluste während des Transports sowie die Einhaltung von Lieferfristen (§ 423 HGB). Der Frachtführer kann einen Frachtbrief (§ 408 HGB) ausstellen und hat ein gesetzliches Pfandrecht (§ 440 HGB) auf die transportierten Waren zur Sicherung seiner Ansprüche. Im See- und Lufttransport gelten teils eigenständige Regelungen, wobei der Verfrachter (§ 559 HGB) die Funktion des Frachtführers in der Seeschifffahrt übernimmt. Frachtführer unterscheiden sich von Spediteuren, die den Transport vermitteln, aber nicht selbst durchführen. |
| Schlagwörter: | HGB, Transport, Güterbeförderung, Frachtvertrag |
FFS |
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|---|---|
| deutsch: | Flexibles Fertigungssystem |
| englisch: | Flexible Manufacturing System |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | Produktionstechnik |
FFZ |
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|---|---|
| deutsch: | Flurförderzeug |
| englisch: | Industrial Trucks |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
fga |
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|---|---|
| deutsch: | Frei von großer Havarie |
| englisch: | Free of General Average |
| Bedeutung: | Eine Bedingung innerhalb einer Transportversicherung, die festlegt, dass die Police die große Havarie nicht abdeckt. |
| Schlagwörter: | Seeschifffahrt, Versicherungen, große Havarie |
FI |
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|---|---|
| deutsch: | frei verladen |
| englisch: | Free In |
| Bedeutung: | Free In bezeichnet eine Frachtklausel, bei der die Versandkosten die Kosten für das Verladen der Güter auf das Schiff nicht umfassen. Diese Klausel ist insbesondere bei See- und Luftfrachtverträgen von Bedeutung. |
| Schlagwörter: | Frachtklause, Seeschifffahrt, Luftfracht |
fias |
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|---|---|
| deutsch: | Frei verladen und verstaut |
| englisch: | Free In and Stowed |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FIATA |
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|---|---|
| deutsch: | Federation Internationale des Associations de Transitaires et Assimiles |
| englisch: | Fédération Internationale des Associations de Transitaires et Assimilés |
| Bedeutung: | "Die Fédération Internationale des Associations de Transitaires et Assimilés (FIATA | dt. Internationaler Verband der Speditions- und Logistikunternehmen) ist der weltweite Dachverband der Speditions- und Logistikbranche. Gegründet 1926 in Wien und heute mit Sitz in Genf, vertritt sie die Interessen der Branche auf internationaler Ebene und entwickelt einheitliche Standards für den globalen Handel. FIATA arbeitet mit Organisationen wie der WTO, den UN und der WCO zusammen, fördert die Digitalisierung von Handelsdokumenten und bietet Schulungen zur Fachkräfteentwicklung an. Sie setzt sich für einen fairen Wettbewerb, die Vereinfachung von Handelsprozessen und die Verbesserung der Logistikdienstleistungen weltweit ein. | "
| Schlagwörter: | Organisation, Transport, internationales Speditionsgeschäft, Dachverband |
| Link: | https://fiata.org/about/ |
FIATA FBL |
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|---|---|
| deutsch: | Verhandelbarer FIATA-Frachtbrief für den multimodalen Verkehr |
| englisch: | Negotiable FlATA Multimodal Transpont Bill of Lading |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
fib |
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|---|---|
| deutsch: | Frei in das Schiff |
| englisch: | Free into Barge |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
fic |
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|---|---|
| deutsch: | Fracht, Versicherung, Transport |
| englisch: | Freight, Insurance, Carriage |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FIFO |
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|---|---|
| deutsch: | zuerst eingelagert - zuerst ausgelagert |
| englisch: | First In First Out |
| Bedeutung: | First In First Out (FIFO | dt. zuerst eingelagert – zuerst ausgelagert) ist ein Prinzip zur Abwicklung von Prozessen in chronologischer Reihenfolge. Es besagt, dass die zuerst erfassten oder eingelagerten Einheiten auch als erste wieder verbraucht, verkauft oder verarbeitet werden. Dieses Verfahren wird in verschiedenen Bereichen angewendet, darunter Rechnungswesen, Warenwirtschaft und Informatik. Im Rechnungswesen dient es zur Bewertung von Lagerbeständen, indem unterstellt wird, dass ältere Bestände zuerst abfließen. In der Logistik und Warenwirtschaft wird es häufig genutzt, um die Haltbarkeit von Produkten zu gewährleisten und Lagerbestände effizient zu verwalten, insbesondere bei verderblichen Waren wie Lebensmitteln oder Medikamenten. In der Informatik beschreibt FIFO eine Speicher- oder Warteschlangenstruktur, bei der die zuerst eingegangenen Daten zuerst verarbeitet werden. |
| Schlagwörter: | Lagersysteme, Lagerbestände, Warenverwendung, Verbrauchsfolgeverfahren |
fih |
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|---|---|
| deutsch: | Kostenlos im Hafen |
| englisch: | Free In Harbour |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FILO |
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|---|---|
| deutsch: | frei an Bord, Entladen inklusive |
| englisch: | Free In Liner Out |
| Bedeutung: | Free In Liner Out (FILO | dt. frei an Bord, Entladen inklusive) ist ein Begriff aus der Seefracht, der festlegt, wie die Kosten für das Be- und Entladen einer Ladung aufgeteilt werden. Nach dieser Regelung übernimmt der Versender (Shipper) sämtliche Kosten für das Beladen des Schiffes, während die Reederei (Carrier) die Entladung am Zielhafen ohne zusätzliche Gebühren durchführt. Die Transportkosten decken also nur das Entladen, nicht aber das Verladen der Güter ab. Dieses Konzept wird häufig in Charterverträgen und der Linienfahrt angewendet, um klare Verantwortlichkeiten zwischen den Beteiligten festzulegen. Es bildet das Gegenteil von Liner In Free Out (LIFO), bei dem die Reederei für das Laden der Fracht aufkommt, während der Empfänger die Entladungskosten trägt. |
| Schlagwörter: | Charterverträge, Seeverkehr, Be-und Entladen, Gebühren, Reederei |
FIO |
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|---|---|
| deutsch: | Free In and Out |
| englisch: | Free In and Out |
| Bedeutung: | Free In and Out (FIO | dt. Free In and Out) ist ein Begriff aus der Schifffahrts- und Transportlogistik, der besagt, dass die Kosten für das Be- und Entladen der Fracht nicht im vereinbarten Seefrachtpreis enthalten sind. Stattdessen trägt der Charterer oder Frachtversender diese Kosten eigenständig. Der Reeder oder Schiffsbetreiber ist nicht für die Organisation oder Bezahlung dieser Vorgänge verantwortlich. Diese Klausel wird häufig in Charterverträgen verwendet, um die Verantwortlichkeiten klar zu regeln. |
| Schlagwörter: | Charterverträge, Seeverkehr, Transportlogistik, Be-und Entladen |
FIOS |
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|---|---|
| deutsch: | Frei verladen und verstaut |
| englisch: | Free In Out and Stowed |
| Bedeutung: | Free In Out and Stowed (FIOS | dt. frei verladen, gestaut und entladen) bezeichnet eine Klausel in der Seefrachtlogistik, die regelt, dass die Kosten für das Be- und Entladen sowie das Verstauen der Fracht nicht in den Frachtkosten enthalten sind. Diese Zusatzkosten werden nicht vom Frachtführer getragen, sondern liegen in der Verantwortung des Absenders oder Empfängers. Der Begriff setzt sich aus drei Komponenten zusammen: „Free In“ bedeutet, dass der Versender für das Laden der Ware auf das Schiff aufkommt, während „Free Out“ besagt, dass der Empfänger für das Entladen am Zielhafen verantwortlich ist. „Stowed“ stellt klar, dass auch das sachgemäße Verstauen der Fracht an Bord nicht durch die Reederei, sondern durch den Versender oder dessen Beauftragte organisiert und finanziert wird. FIOS wird häufig in Charterverträgen verwendet und dient der klaren Abgrenzung von Verantwortlichkeiten zwischen den beteiligten Parteien. |
| Schlagwörter: | Seefrachtlogistik, Zusatzkosten, Vertrag, Charterverträge |
firavv |
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|---|---|
| deutsch: | Erstes verfügbares Schiff |
| englisch: | First Available Vessel |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FIS |
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|---|---|
| deutsch: | Fahrweginformationsservice |
| englisch: | Fairway Information Service |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FIS |
|
|---|---|
| deutsch: | Fracht, Versicherung und Versandkosten |
| englisch: | Freight, Insurance and Shipping Charges |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FIW |
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|---|---|
| deutsch: | Frei in den Waggon |
| englisch: | Free into Waggon |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FKW |
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|---|---|
| deutsch: | Fluorkohlenwasserstoffe |
| englisch: | Fluorocarbons |
| Bedeutung: | Fluorkohlenwasserstoffe (FKW | en. Fluorocarbons) sind chemische Verbindungen, bei denen Kohlenwasserstoffe durch Fluoratome modifiziert wurden. FKW sind vollständig fluoriert, was bedeutet, dass alle Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt wurden. HFKW hingegen enthalten noch Wasserstoffatome und sind somit nur teilweise fluoriert. Diese Stoffe kommen in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz, darunter als Kältemittel und in der Produktion von Materialien wie Teflon® (Polytetrafluorethylen). Obwohl sie als Ersatz für umweltschädliche Chemikalien wie FCKW verwendet wurden, stellen FKW und HFKW aufgrund ihrer starken klimawirksamen Eigenschaften eine erhebliche Herausforderung für den Klimaschutz dar. Sie tragen maßgeblich zur globalen Erwärmung bei, da sie ein hohes Treibhauspotenzial besitzen. Ihre Emissionen nehmen in vielen Bereichen rasch zu, was eine Reduzierung dieser Stoffe zu einer zentralen Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel macht. |
| Schlagwörter: | chemische Verbindung, Kohlenwasserstoff, Klimaschutz, Klimawandel |
FlaggRG |
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|---|---|
| deutsch: | Flaggenrechtsgesetz |
| englisch: | Flag Law Act |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
| Link: | https://www.gesetze-im-internet.de/flaggrg/BJNR000790951.html |
FLM |
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|---|---|
| deutsch: | unterste Führungsebene |
| englisch: | First Line Management |
| Bedeutung: | First Line Management (FLM | dt. unterste Führungsebene) ist eine Führungskraft auf der untersten Managementebene, die direkt für die operative Leitung eines Teams verantwortlich ist. In dieser Position fungiert der FLM als Bindeglied zwischen der Belegschaft und der höheren Führungsebene. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Arbeitsalltag zu organisieren, Mitarbeiter zu koordinieren und sicherzustellen, dass betriebliche Ziele effizient umgesetzt werden. Häufig stammen First Line Manager aus fachlichen Tätigkeiten und bringen daher praktische Erfahrung mit, jedoch nicht immer eine ausgeprägte strategische oder analytische Denkweise. Ihr Fokus liegt stark auf der direkten Zusammenarbeit mit dem Team, der Überwachung von Abläufen sowie der Lösung operativer Herausforderungen. |
| Schlagwörter: | Führungsebene, Managementebene, Organisations, Personalführung |
FlRV |
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|---|---|
| deutsch: | Flaggenrechtsverordnung |
| englisch: | Flag Legislative Decree |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
| Link: | https://www.gesetze-im-internet.de/flrv/BJNR013890990.html |
FLT |
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|---|---|
| deutsch: | Liner-Bedingungen |
| englisch: | Full Liner Terms |
| Bedeutung: | Full Liner Terms (FLT | dt. Liner-Bedingungen) regeln die Bedingungen für den Seetransport und legen fest, welche Leistungen im Frachtpreis enthalten sind, wie das Laden, Sichern, Trimmen, der Transport und das Entladen. Je nach Hafen können die im Tarif enthaltenen Leistungen variieren, da sie von lokalen Vorschriften abhängen. In einigen Häfen sind Umschlagskosten enthalten, in anderen werden sie zusätzlich berechnet. |
| Schlagwörter: | Seeverkehr, Transportkosten, Bedingungen, Frachtpreis |
FMCG |
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|---|---|
| deutsch: | schnell rotierende Handelswaren |
| englisch: | Fast Moving Consumer Goods |
| Bedeutung: | Fast Moving Consumer Goods (FMCG | dt. schnell rotierende Handelswaren) sind Konsumgüter, die sich durch eine hohe Umschlagshäufigkeit, kurze Haltbarkeit und niedrige Preise auszeichnen. Dazu zählen Produkte des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel, Reinigungsmittel sowie kosmetische und pharmazeutische Erzeugnisse. Diese Waren werden aufgrund ihrer konstanten Nachfrage schnell verkauft und sind in verschiedenen Vertriebsformen wie Supermärkten, Discountern, Fachgeschäften, dem Online-Handel und dem Großhandel erhältlich. Zur besseren Einordnung dieser Produkte wird die International Standard Industrial Classification (ISIC) genutzt, ein weltweit anerkanntes System zur Klassifizierung wirtschaftlicher Aktivitäten. Es hilft dabei, den Handel mit FMCG systematisch zu erfassen, indem es verschiedene Verkaufsformen wie stationären Einzelhandel, Versandhandel und Großhandel kategorisiert. Durch die breite Verfügbarkeit und die starke Konkurrenz in diesem Markt sind Unternehmen gezwungen, sich mit intensiven Marketingstrategien und wettbewerbsfähigen Preisen durchzusetzen. |
| Schlagwörter: | Konsumgüter, ISIC, Online-Handel, Umschlagshäufigkeit, kurze Haltbarkeit |
| Link: | https://unstats.un.org/unsd/classifications/Econ/isic |
FMS |
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|---|---|
| deutsch: | Flotten-Management-System |
| englisch: | Fleet Management System |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FMS-Interface |
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|---|---|
| deutsch: | Flotten-Management-Schnittstelle (FMS) |
| englisch: | Fleet Management System Interface |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FOA |
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|---|---|
| deutsch: | Frei an Bord Flugzeug |
| englisch: | Free on Aircraft |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FP |
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|---|---|
| deutsch: | offene Schiffstransportversicherung |
| englisch: | Floating open cover marine Insurance Policy |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
FR |
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|---|---|
| deutsch: | Flat-Rack-Container |
| englisch: | Flat Rack (Container) |
| Bedeutung: | Flat Rack (Container) (FR | dt. Flat-Rack-Container) ist ein Container ohne Dach und Seitenwände, meist mit zwei Stirnwänden. Er wird für den Transport von übergroßen oder schweren Gütern verwendet, die die Maße von Standardcontainern überschreiten, wie Maschinen, Fahrzeuge oder Baustellenfahrzeuge. Flat Racks sind in Größen wie 20 Fuß oder 40 Fuß erhältlich und können mit Rungen ausgestattet werden, um das Ladegut zu sichern. Sie ermöglichen das Laden von oben oder von den Seiten und sind für besonders schwere Lasten geeignet. Ein 40-Fuß-Flat-Rack kann bis zu 50.000 kg tragen und wird oft als „künstliches Deck“ auf Schiffen eingesetzt. Aufgrund ihrer speziellen Nutzung und höheren Frachtkosten gelten sie als teurer als Standardcontainer. |
| Schlagwörter: | Container, Transport, Schwer- und Langgut, Vollcontainer |
FRT |
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|---|---|
| deutsch: | Frachtgut |
| englisch: | Freight |
| Bedeutung: | Freight (FRT | dt. Frachtgut) bezeichnet Waren oder Güter, die von einem Transportunternehmen gegen Bezahlung von einem Ort zum anderen befördert werden. Dieser Begriff umfasst sämtliche Transportgüter, die über verschiedene Verkehrsträger wie Lkw, Bahn, Schiff oder Flugzeug versendet werden. Die Kosten für den Transport werden als Frachtkosten bezeichnet. Zur Dokumentation dient in vielen Fällen ein Frachtbrief, der wichtige Informationen über die Ware und den Transportweg enthält und bei Kontrollen vorgelegt werden muss. |
| Schlagwörter: | Transport, Verkehrsträger, Transportweg, Transportgüter |
FSC |
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|---|---|
| deutsch: | Treibstoffzuschlag |
| englisch: | Fuel Surcharge |
| Bedeutung: | Ein Treibstoffzuschlag (FSC | dt. Fuel Surcharge) ist eine Zusatzgebühr, die Transportunternehmen erheben, um steigende Kraftstoffkosten abzudecken. Sie wird meist als prozentualer Zuschlag auf den Transportpreis berechnet und hilft, wirtschaftliche Risiken durch Preisschwankungen bei Treibstoffen zu reduzieren. Oft basiert die Berechnung auf offiziellen Referenzwerten für Kraftstoffpreise. |
| Schlagwörter: | Kraftstoffkosten, Zuschlag, Preisschwankungen, Kraftstoffpreise |
FSP |
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|---|---|
| deutsch: | umfassender Service-Dienstleister |
| englisch: | Full Service Provider |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
ft.ppd |
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| deutsch: | frachtfrei |
| englisch: | Freight Prepaid |
| Bedeutung: | "Freight Collect (ft. coll. | dt. unfrei) bezeichnet die Übernahme der Transportkosten durch den Empfänger einer Ware. Der Begriff ist insbesondere in der Luft- und Seefracht gebräuchlich und steht in engem Zusammenhang mit den Lieferklauseln (Incoterms). Welche Partei die Frachtkosten trägt, wird durch die vereinbarten Incoterms festgelegt. Das Gegenteil von Freight Collect ist Freight Prepaid. Bei Freight Prepaid übernimmt der Absender die Kosten des Transports zunächst selbst, kann diese jedoch entweder als eigene Position auf der Handelsrechnung ausweisen oder in den Produktpreis integrieren. Dies gibt dem Absender auch die Kontrolle über die Wahl des Transportmittels und des Frachtführers. | "
| Schlagwörter: | Lieferklausel, Incoterms, Kostenübernahme, Transportkosten |
FTZ |
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| deutsch: | Zollfreie Handelszone |
| englisch: | Free Trade Zone |
| Bedeutung: | Free Trade Zone (FTZ | dt. zollfreie Handelszone) ist ein speziell ausgewiesenes Wirtschaftsgebiet, in dem Waren unter erleichterten Zoll- und Handelsbestimmungen importiert, gelagert, verarbeitet oder weiterexportiert werden können, ohne den üblichen Zöllen und Regulierungen zu unterliegen. Diese Zonen befinden sich häufig in der Nähe von Seehäfen, internationalen Flughäfen oder Landesgrenzen, um den Handel zu erleichtern. Ursprünglich dienten FTZ vor allem der arbeitsintensiven Produktion und dem Warenumschlag, zunehmend konzentrieren sie sich jedoch auch auf Dienstleistungen wie Softwareentwicklung, Forschung oder Finanzdienstleistungen. Neben wirtschaftlichen Vorteilen wie steuerlichen Erleichterungen und reduzierten Handelshemmnissen besteht jedoch die Herausforderung, ausreichende Transparenz und Kontrolle sicherzustellen, um illegale Handelsaktivitäten zu verhindern. |
| Schlagwörter: | Zollfreie Handelszone, internationaler Handel, Import, Export |
FWC |
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|---|---|
| deutsch: | Gesamtes Gewicht & Kapazität (Container) |
| englisch: | Full Loaded Weight & Capacity (Container) |
| Bedeutung: | |
| Schlagwörter: | |
fwdr. |
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|---|---|
| deutsch: | Spediteur |
| englisch: | forwarder |
| Bedeutung: | Forwarder (fwdr. | dt. Spediteur) ist ein Unternehmen oder eine Person, die gewerbsmäßig die Versendung von Gütern für Dritte organisiert. Dabei tritt der Spediteur im eigenen Namen, aber auf Rechnung des Versenders auf und beauftragt Frachtführer oder Verfrachter mit der eigentlichen Beförderung. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Auswahl geeigneter Transportmittel, die Festlegung des Transportweges sowie der Abschluss notwendiger Verträge mit Transportunternehmen und Lagerbetrieben. In einigen Fällen übernimmt der Spediteur auch selbst den Transport der Ware, womit er rechtlich als Frachtführer auftritt. Die Tätigkeit ist nicht genehmigungspflichtig, unterliegt jedoch handelsrechtlichen Vorschriften sowie den Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp). |
| Schlagwörter: | Gütertransport, Frachtführer, ADSp, Transport |
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Stand: 06.05.2026 / DF