Pressemitteilung: Mobilität in Europa beschleunigen – aber bitte ganzheitlich! - Hochgeschwindigkeitsnetz: VDV begrüßt EU-Verkehrspaket
Die Europäische Kommission hat im Rahmen eines Verkehrspakets zwei zentrale verkehrspolitische Initiativen vorgestellt: den „Hochgeschwindigkeitsbahn-Masterplan“ (HSR) und den „Sustainable Transport Investment Plan“ (STIP). Ziel ist es, bis 2040 ein leistungsfähiges europäisches Hochgeschwindigkeitsbahnnetz zu schaffen und Investitionen in klimafreundliche Antriebe für Flug- und Schiffsverkehr zu lenken. „Der Masterplan ist notwendig: Wer den Personenfernverkehr auf die Schiene verlagern will, muss ein konkurrenzfähiges Hochgeschwindigkeitsnetz schaffen – schnell, verlässlich und grenzüberschreitend“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann zur Veröffentlichung des neuen EU-Verkehrspakets durch die Europäische Kommission. „Doch damit dieses Netz auch seine volle Wirkung entfalten kann, braucht es die konsequente Einbindung regionaler Bahnangebote – nur dann gelingt echte Mobilität von Tür zu Tür.“ Der Branchenverband betont, dass es weiterer Vereinfachungen für die Planung und Realisierung von Hochgeschwindigkeitsstrecken bedarf sowie kraftvoller politischer Beschlüsse, die lokale Befindlichkeiten mit dem gesamtgesellschaftlichen Nutzen in eine sinnvolle Abwägung bringen. Hochgeschwindigkeitsbahn-Masterplan: Zahlen und Ziele • Ziel des Masterplans ist es, bis 2040 ein europäisches Hochgeschwindigkeitsnetz für den Personenfernverkehr. Unter anderem sollen grenzüberschreitende Engpässe beseitigt und verbindliche Zeitpläne sowie neue Regelungen zur Kapazitätsplanung etabliert werden. • Die Fahrtzeiten zwischen europäischen Metropolen sollen deutlich sinken: Berlin–Warschau oder Budapest–Prag sollen in vier Stunden, München–Rom oder Berlin–Brüssel sollen in sechs Stunden zu erreichen sein. (....)
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